Angelschein Machen

Angelschein Machen: Keine Angst Vor Dem Erfolg

Vor dem Angeln steht die Fischerprüfung. Wie bei jeder tollen Sache, die Spaß macht, hat uns der Gesetzgeber auch beim Angeln eine Hürde gesetzt. Diese Hürde sieht zunächst einmal sehr groß und für manche Menschen unüberwindbar aus: Die Fischerprüfung.

Ich werde in diesem Beitrag mit Euch besprechen, warum es diese Fischerprüfung gibt, ob sie schwierig oder leicht ist und mit welchen Tipps und Tricks Ihr die Fischerprüfung spielend meistern könnt. Außerdem erzähle ich Euch, was passiert, wenn Ihr ohne den Schein beim Angeln erwischt werdet.

 

Warum muss ich den Angelschein machen?

Das Gesetz zur Fischerprüfung wurde 1939 von den Nationalsozialisten eingeführt. Davor durfte jedermann Angeln und Fischen, wie es ihm beliebte, solange er das Einverständnis des Pächters oder des Besitzers für das jeweilige Gewässer bekam. Der Grund für die Einführung des Fischereischeins und der Fischerprüfung war zunächst also eher politisch motiviert und erfolgte im Zuge der Gleichschaltung um die Zahl der Angler zu kontrollieren und unerwünschten Personenkreisen den Zugang verweigern zu können.

Aus diesem Grunde lehnen manche das Konzept des Fischereischeins und der Fischerprüfung vehement ab und verweisen darauf, dass eine Kontrolle unnötig sei und das Fischen sowieso nur in der Praxis gelernt werden könne. Ich bin nicht ganz dieser Meinung. Auch wenn die Ursprünge zweifelhaft sein mögen, so wird der Fischereischein heute sehr wohl mit den sinnvollen Gedanken der Nachhaltigkeit und des Tierschutzes verbunden. Außerdem haben viele Menschen in unserer modernen Welt nicht mehr die Grundkenntnisse über Vorgänge in der Natur, die noch vor 50 oder 100 Jahren selbstverständlich waren.

Neben den modernen Erkenntnissen über Naturschutz, Gewässerkunde und den Gebrauch der Angelausrüstung wird in den Lehrgängen eben auch sehr viel über den Respekt vor der Natur und vor den Tieren gesprochen. Das regt alle Beteiligten zum Nachdenken an. Ganz konkret lernen die Prüflinge beispielsweise das waidgerechte Landen und Töten der Fische oder das schonende Abhaken und Wiedereinsetzen. Es handelt sich also keineswegs nur um reine abstrakte Theorie, sondern um ganz konkretes Wissen, das keinesfalls überlüssig ist. Mir jedenfalls hat es großen Spaß gemacht, die Zuordnung der Fische, ihre Laichgewohnheiten und -zeiten sowie ihre bevorzugten Aufenthaltsplätze zu lernen.

Was ich allerdings genau so wenig akzeptieren und dulden kann, sind die enorme Bürokratie, die Wartezeiten und die Kosten, die auf einen Angelaspiranten zukommen. In manchen Landkreisen muss man jahrelang versuchen, in die Lehrgänge zu kommen. Diese werden oft zu Zeiten durchgeführt, die mit den Arbeits- oder Schulzeiten kollidieren und oft kommt man nur durch Beziehungen in die Lehrgänge. Sämtliche Bücher und Materialien sowie Prüfgebühren, Mitgliedsbeiträge und später den Fischereischein selber muss man aus eigener Tasche bezahlen. Und noch hat man keinen Cent in die Ausrüstung oder in eine Angelkarte gesteckt. Da kommen auch noch Unsummen auf einen zu. Dieses System kommt sogar mir, der ich ja eigentlich positiv gegenüber dem Fischereischein eingestellt bin, wie eine gigantische Abzocke vor.

 

Woraus besteht denn die Prüfung genau?

Die Prüfung ist eigentlich nur der Abschluß der ganzen Geschichte. Viel wichtiger ist der vorausgehende Lehrgang. Er umfasst eine bestimmte Mindestanzahl an Stunden aus sechs bestimmten Fachgebieten. Diese Stunden sind in folgende Bereiche oder Sachgebiete aufgeteilt und werden in der Prüfung anhand von 60 schriftlichen Fragen abgefragt. Später besprechen wir Möglichkeiten, wie Du Dich am besten auf diese Fragen vorbereitest und die Prüfung ganz locker schaffst.

A. Allgemeine Fischkunde (Körperbau und Lebensweise der Fische, Fischkrankheiten etc.)
B. Spezielle Fischkunde (Artenkenntnisse, Schonzeiten und -maße),
C. Gewässerkunde und Fischhege,
D. Natur- und Tierschutz,
E. Gerätekunde,
F. Gesetzeskunde.

Eigentlich ist das der schönste Teil für jeden Fisch- und Angelbegeisterten. Hier lernt man die Zusammenhänge im und am Gewässer, die verschiedenen Fischarten und die Ausrüstung kennen. Jedenfalls war es für mich eine tolle Erfahrung. Ich habe aus Interesse oft mehr gelesen, als zur Fischerprüfung notwendig gewesen wäre. Auch die Geschichten und Erlebnisse sowie Tipps und Tricks der Lehrer fand ich super interessant. Schließlich handelte es sich um unterschiedlichsten Menschen, die einen enormen Erfahrungsschatz zum Thema besitzen. Daran habe ich gerne teilgenommen. Aber das muß jeder mit sich ausmachen. Ich kann es vollkommen verstehen, wenn man die Theorie schnell hinter sich bringen und schnell ans Wasser kommen will.

 

Akzeptiere Deine Angst vor der Prüfung!

Viele Menschen haben Angst vor der Fischerprüfung. Dafür gibt es verschiedene Gründe:

  1. Eine generelle Prüfungsangst kann noch aus der Schule herkommen. In unserem Bildungssystem entscheiden die Noten darüber, wie sehr man etwas taugt oder nicht. Und diese Noten werden in Tests und Klassenarbeiten ermittelt. Viele denken mit Grausen an diese Zeit zurück und hassen Prüfungen aus diesem Grund.Bei der Fischerprüfung gibt es dafür aber keinen Grund. Es geht wirklich nicht darum, jemand anderem etwas zu beweisen, sondern nur sich selbst. Es gibt zwar ein Gesamtpunktzahl am Ende, aber diese steht weder im Erlaubnisschein, noch sonst irgendwo. Einzig auf der Bescheinigung zur bestandenen Prüfung steht die Anzahl der richtig beantworteten Fragen im Verhältnis zur Anzahl der falsch beantworteten Fragen. Das war’s!
  2. Manche fühlen sich zu alt für eine weitere Prüfung. Das ist natürlich eine ganz persönliche Sache. Natürlich möchte man als erwachsener Mensch nicht von anderen beurteilt werden. Schließlich hat man genug im Leben gesehen und erlebt um jeden Prüfer in die Tasche stecken zu können. Okay. Aber man darf die Geschichte nicht persönlich nehmen. Es handelt sich nur um ein kleines Stück Papier, das für die Ämter den Nachweis darstellt, dass man die Kenntnisse im Umgang mit Tieren hat. Kein Mensch sieht den Namen, das Alter oder die Herkunft des Prüflings, noch interessiert sich jemand dafür. Die Fragen werden per Multiple Choice gestellt. Das ist das Ankreuzen der richtigen Antwort aus mehreren Möglichkeiten. Ähnlich wie in der Führerscheinprüfung. Und genau wie dort kann man die Fragen durch Übung fast auswendig lernen. Ausgewertet werden die Bögen ruckzuck mit Schablonen. Der Leiter des Lehrgangs nimmt die Ergebnisse in Empfang und gibt sie an seine Prüflinge weiter. Hier kann es natürlich vorkommen, dass die anderen Teilnehmer wissen wollen, wie die Prüfung verlaufen ist usw… Aber bitte bedenke, dass Du vorher wochenlang gemeinsam im Kurs gesessen bist. Und wie in jedem Kurs lernt man sich auch immer ein bisschen kennen und wird zu einer kleinen verschworenen Gruppe. Ich garantiere Dir, es wird Dir vor den anderen in der Gruppe kein bisschen peinlich sein, wenn Du die Prüfung nicht schaffst. Am meisten wird Dich ärgern, dass Du Zeit und Geld umsonst vergeudet hast. Aber auch das ist nicht einmal richtig. Schließlich hast Du ja trotzdem sehr viel dazu gelernt und nächstes Jahr kannst Du die Prüfung gleich nochmal wiederholen. Du must nur ein paar Prozent mehr lernen. Das wars. In meinem Lehrgang waren mindestens sechs Teilnehmer über 50 Jahre alt und die Hälfte davon konnte noch nicht einmal richtig deutsch, sondern nur russisch! Es ist doch toll, wenn man es in diesem Alter trotzdem nochmal wissen will und seine Angst besiegt. Alle anderen Teilnehmer inklusive mir hatten jedenfalls großen Respekt vor dieser Entscheidung.
  3. Es gibt auch den Fall, dass manche Angler bereits seit Jahren ohne Angelschein schwarz angeln und sich deshalb scheuen, sich für die Prüfung anzumelden. Diese Menschen haben Angst davor, dass die Leute sagen könnten: „Was? Du hast all die Jahre ohne Angelschein geangelt? Davon hatte ich ja keine Ahnung, das ist ja illegal!“ usw… Oder natürlich, dass die Behörden auf einen Aufmerksam werden und sich die Polizei meldet: „Uns wurde mitgeteilt, dass Sie sich nach vielen Jahren angeln für die Prüfung angemeldet haben. Wir müssen Sie leider festnehmen!“ Das ist natürlich übertrieben dargestellt, aber im Ernst: So etwas wird niemals passieren. Es gibt keine Listen, die mit der Polizei abgeglichen werden o.ä. Etwas anderes kann es sein, wenn man bereits Verurteilungen wegen Schwarzangeln oder Tierquälerei oder ähnliches hat. Hier sollte man besser einen Anwalt kontaktieren. Aber auch in diesem Fall ist es nicht zu spät, Reue zu zeigen und wieder in die Legalität zurückzukehren. Auch hier gilt der Spruch: „Besser spät als nie!“ Dumm ist nicht der, der Fehler macht, sondern der, der aus seinen Fehlern nicht lernt. Verstanden?
  4. Zeit und Geld sind mit ein Grund, warum viele Interessierte den Angelschein nicht machen. Obwohl das zunächst verständlich klingt, handelt es sich dennoch um eine faule Ausrede. Denn, es wird einem immer an Zeit und Geld fehlen, wenn man sich nicht zu 100% zu einem Ziel bekennt und alles versucht, dieses Ziel zu erreichen. Die Gesamtkosten für die Vorbereitung, den Lehrgang und die Prüfung belaufen sich auf ca. 175 bis 200 Euro. Das ist ungefähr soviel Geld wie wir für einen Satz billiger Autoreifen ausgeben! Falls Du dennoch nicht genug Geld hast, bekommst Du hier wertvolle Tipps, wie Du schnell etwas Geld verdienen kannst.Sollte es Dir an Zeit mangeln, gilt das gleiche wie beim Geld. Zunächst musst Du Dich zu Deinem Entschluss bekennen. Dann kann man schauen, wie es sich zeitlich einrichten lässt. Ich habe hier und hier zwei Beispiel-Kurspläne eingefügt. Man erkennt, dass die Kurse Abends oder an Wochenenden stattfinden. Hier haben die meisten Menschen sowieso frei. Sollte man arbeiten müssen, kann man den Arbeitgeber oder die Kollegen fragen, ob sie mit einem tauschen möchten. Kann man einen Tag nicht besuchen, kann man den Lehrgangsleiter fragen, ob man die Stunden nachholen kann. Diese Möglichkeit wird oft angeboten. Wenn das alles nichts hilft, gibt es noch die Möglichkeit von Kompaktkursen. Diese gehen oft an einem Stück über zwei oder drei Wochen und können während des Urlaubs oder durch eine unbezahlte Freistellung oder in Elternzeit usw. absolviert werden. Falls Du immer noch keine Zeit findest, solltest Du Dir überlegen, ob Du nicht grundsätzlich Deinen Umgang mit Zeit neu überdenken solltest. Hier findest Du sehr nützliche Tipps und Tricks dazu.

 

 

Mit diesen Tipps schafft jeder die Prüfung!

So nun gibt es nichts mehr, das uns im Wege stehen könnte. Damit die Prüfung auch gelingt, wollen wir einige wichtige Punkten beachten:

  1. Wir sollten uns so gut wie möglich vorbereiten. Vom Kursleiter werden sowieso bestimmte Hefte oder Bücher empfohlen. Diese sollte man sich ruhig zulegen. Allein schon deshalb, weil der Lehrer mit diesen Büchern arbeiten wird. Deshalb sollte man durch die Seitenangabe schnell herausfinden können, welche Stelle der Lehrer meint um mitlesen zu können. Dennoch empfehle ich unabhängig von den Kursvorgaben zusätzlich unbedingt folgende Materialien für eine erfolgreiche Prüfungsvorbereitung:
    • „Die Fischerprüfung“ von Lothar Witt
    • „Die Fischerprüfung“ von Josef Deufel 
    • „Farbatlas der Angelfische: Der Klassiker“ von Erwin Staub
    • „Die staatliche Fischerprüfung“ (mit CD-ROM) vom Landesfischereiverband Baden-WürttembergAngelschein machen - Die staatliche Fischerprüfung LandesfischereiverbandInsbesondere „Die staatliche Fischerprüfung“ und die enthaltene CD-Rom kann ich Euch nur dringendst empfehlen. Die CD-Rom lässt sich einfach installieren und benutzen. Es werden alle möglichen Fragen aller Sachgebiete abgefragt und ausgewertet. D.h. dass man ganz genau sehen kann, wie weit man mit dem Lernen ist und in welchem Sachgebiet evtl. noch Nachholbedarf herrscht. Zudem kann man das Programm schnell problemlos  während einer Kaffeepause dazwischenschieben oder aber auch mehrere Stunden am Stück büffeln. Alle Fortschritte werden gespreichert, so dass man das Training sofort am nächsten Tag fortsetzen kann. Alleine diese CD-Rom hat mir enorm geholfen und meinen Lernprozess sehr erleichtert. Diese Investition hat sich also zu 100% gelohnt! Aber eine Warnung vorweg: Leider kenne ich nur die Version des Landesfischereiverbandes Baden-Württemberg. Da die Prüfungen Ländersache sind, können sich einzelne Details und Fragestellungen in anderen Bundesländern unterscheiden. Meines Wissens sind die Unterschiede gering, wer jedoch sicher gehen will, sollte sich bei seinem Landesverband informieren.
      Angelschein machen - Fischerprüfung Witt    Angelschein machen - Fischerprüfung Deufel    Angelschein machen - Farbatlas der Angelfische Staub
  2. Du solltest innerhalb der Lehrgangsgruppe gleich von Anfang an Bekanntschaften schließen. Mindestens ein oder zwei Teilnehmer kann man immer sehr gut leiden. Mit denen kannst Du ungezwungen über die Inhalte reden, Fragen klären und gemeinsam lernen. Das steigert die Motivation und die Erfolgsaussichten enorm. Außerdem entstehen auf diese Weise oft (Angel-)Freundschaften fürs Leben.
    Ein kleiner aber effektiver Trick ist es auch, wenn man das Thema der Unterrichtsstunden vorher in den Büchern durchliest und gemeinsam durchgeht. So ist man sehr gut für den Unterricht vorbereitet und versteht viele Zusammenhänge besser. Dadurch wiederum hat man mehr Spaß am mitmachen und teilnehmen, was wiederum die Erfolgschancen in der Prüfung deutlich steigert.
  3. Du solltest Dir unbedingt Temine zum lernen freihalten und Dich für Lerneinheiten belohnen, zum Beispiel mit einem Kinofilm oder einem Ausrüstungsgegenstand für das baldige Angeln. Du solltest dabei aber auch Deine Familie und Freunde nicht vernachlässigen, damit sie nicht gegen Dein Angelprojekt „opponieren“. Auch für sie musst Du Zeit reservieren und sie rechtzeitig „mitnehmen“. Dennoch sollte Deine Freundin oder Dein bester Freund akzeptieren, wenn Du Deine Träume und Wünsche verfolgst und verwirklichen willst. Wenn Du hier nicht unterstützt wirst oder sogar ausgelacht oder sabotiert wirst, solltest Du Dir einige Fragen darüber stellen, ob die Menschen in Deinem Umkreis Deinen Erfolg wünschen und ermöglichen oder blockieren. Dann musst Du Dir vielleicht andere Freunde suchen , doch dieses Thema würde hier den Rahmen sprengen.
  4. Im Optimalfall solltest Du rechtzeitig anfangen zu lernen. Aus Erfahrung weiß ich jedoch, dass man dennoch oft erst kurz vor Schluss richtig damit anfängt. Ich bin eben Realist. Dann wird es allerdings deutlich anstrengender, ist aber immer noch machbar. Nur aufgeben darf man nicht. Ob man genug gelernt hat, erkennt man an folgendem Trick: Wenn man die Fragen oft genug durchgegangen ist, wirst Du irgendwann bemerken, dass Dir die Fragen bekannt vorkommen. Je weiter Du nun lernst, desto vertrauter erscheinen Dir die Fragestellungen. Plötzlich beginnst Du sogar, die Fragen auswendig im Geiste zu ergänzen, noch bevor Du sie fertig gelesen hast. Herzlichen Glückwunsch, jetzt bist Du an einem wichtigen Punkt angelangt. Ab hier stehen Deine Chancen sehr gut und jede Minute, jede Stunde die Du weiter in die Lernübung investierst, macht noch mehr Spaß und bringt Dich dem Ziel garantiert näher.
  5. Einen Tag vor der Prüfung sollte man nicht mehr lernen, sondern etwas komplett anderes machen. (Natürlich nicht saufen gehen oder sich operieren lassen.) Es macht einfach keinen Sinn, sich nochmals zu verunsichern. Viel wichtiger für den Erfolg ist es, dass Du Dich entspannst und morgen locker in die Prüfung gehst. Dein Tagesablauf sollte genau so sein, wie an jedem anderen normalen Tag auch. Nimm Dir genug Wasser zu trinken, einen Bleistift , Radiergummi, einen Kugelschreiber und Deinen Ausweis mit.

Fazit

Nun sollte nichts mehr schiefgehen. Du bist bestens vorbereitet und kurz davor, Dir einen Traum zu erfüllen. Viele Menschen reden nur davon, Du jedoch bist ein Mann der Tat und hast Deinen Plan umgesetzt. Nur das alleine zählt. Herzlichen Glückwunsch und Petri Heil!

2 Gedanken zu „Angelschein Machen: Keine Angst Vor Dem Erfolg

  1. So schwer ist die Fischereischeinprüfung auch in den meisten Bundesländern nicht. Bei uns in Brandenburg fand ich die ziemlich leicht. Naja also wenn man schon als Kind geangelt hat und sich sonst mit dem Materie auseinandergesetzt hat ( Bücher, Zeitschriften etc) hat man ja schon einiges an Grundwissen. Ich bin z.B. mit Ende 20 nach über 10 Jahren wieder richtig eingestiegen, erst als Friedfischangler ( mit dem sogenannten Touristenschein in BB) aber schon bald hat mir das nicht mehr gereicht. Anmeldung zur Prüfung hat dann 25 Euro gekostet, das Ausstellen des Scheins auch ( wenn ich mich recht erinnere) als Prüfungsvorbereitung habe ich mir ein gebrauchtes Buch darüber bei Ebay besorgt und die Tests im Internet gemacht ( ca. 2 Wochen vorher immer sporadisch) das hat bei mir gereicht. Kommt aber immer auf das Vorwissen an. Im Zweifelsfall kann man dieses aber hier z.B. testen: https://fischereischeintest.brandenburg.de/ Also nicht lange zögern und machen! 🙂 Viel Erfolg und Petri!

  2. Hallo Wurm Angler!

    Vielen Dank für Deine ehrliche und hilfreiche Meinung. Ich bin genau Deiner Meinung: „… nicht lange zögern und machen!“

    Freundliche Grüße

    Joe

Ich freue mich auf Deinen Kommentar.